Unsere Empfehlung

 

Verstopfung / Divertikulose

 

Bei Verstopfung ist der Stuhl hart und erfordert starkes Pressen beim Stuhlgang. Häufig ist Verstopfung durch seltenen Stuhlgang (2-3 Mal pro Woche) gekennzeichnet. Bei chronischer Verstopfung entstehen häufig Darm-Divertikel, bei der sich die innere Darmwand beutelförmig durch die Muskelwand des Darmes nach aussen stülpt. Divertikel entstehen, wenn durch chronisches Pressen der Druck im Darm ansteigt. Die dadurch entstehenden Darmausstülpungen können sich entzünden, bluten und heftige Schmerzen im linken Unterbauch hervorrufen; ein Drittel der Patienten über 65 Jahre sind betroffen.                                                

 

Erster Behandlungspunkt ist die Ernährung: einfachstes Mittel gegen Verstopfung ist Flüssigkeits- und Ballaststoffzufuhr (6-8 Gläser reines Wasser am besten ohne Kohlensäure), oder unser Stoffwechseltee.

 

Ballaststoffe in der Nahrung langsam steigern wegen Blähungsgefahr (zum Beispiel Gemüse, Vollkorn, Kleie, Müsli, Leinsamen). Nach einer Gewöhnungszeit sollten Sie fünf Portionen Obst oder Gemüse pro Tag essen und Ihren Fleisch- und Weissmehlprodukte Konsum senken.

Regelmässiges sportliches Training, wirkt der Verstopfung entgegen, zum Beispiel Gehen, Joggen, Radfahren, Schwimmen.

 

Vorsicht mit Abführmitteln wegen der Sucht- und Gewöhnungsgefahr. Beachten Sie bei längerem Gebrauch von Abführmitteln Ihren Kaliumspiegel wieder in Ordnung zu bringen durch Kaliumtabletten (unter Kontrolle Ihrer Blutwerte). Bevorzugen Sie besser pflanzliche Mittel mit Flohsamen, wie z.B. unsere bewährten Hausspezialitäten wie die Darmregulierende Mischung, oder das Guar-Granulat. Soforthilfe bringen auch Glycerin-Zäpfchen. Benutzen Sie für einen notwendigen Einlauf nur Wasser oder Salzlösung.

 

Ebenfalls Vorsicht bei bestimmten Nahrungsmitteln wie Milch, Kohl, Bohnen wegen der damit verbundenen schmerzhaften Blähungen!

 

Prüfen Sie Ihre Medikamente, die Verstopfung verursachen als Nebenwirkung: zum Beispiel Aluminium- oder kalziumhaltige Magenmittel zur Entsäuerung, Heuschnupfenmittel, Medikamente gegen Parkinson und Depressionen, Beruhigungsmittel, Entwässerungsmittel, Kalziumtabletten.

 

Eine Tasse Kaffee zu Tagesbeginn (ohne Milch / Zucker) oder ein Glas Biotta Digestsaft sind natürliche Abführmittel! Probiotische Getränke wie zum Beispiel Symbiolact, oder Lactobact können Ihre Darmfunktion normalisieren helfen!

 

Nahrungsergänzungen als Therapiemöglichkeiten :

Vitamin C: 500mg-3g (zieht Wasser in den Darm): morgens einnehmen bis leicht abführende Wirkung erreicht. Vitamin B-Komplex mit 0,4-0,8mg Folsäure (Folsäuremangel löst Verstopfung aus). Magnesium und Kalium kann Darmtätigkeit anregen und Verstopfung mildern. HCK-Mikronährstoffe gegen Verstopfung und Divertikel. Wie auch unseren bewährten nach Rezeptur hergestellten Frischpflanzentropfen.

                                                                                                                          

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